Allein auf weiter Flur

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Es gibt keinen Weg zum Glück.
Glücklich-Sein ist der Weg.
Buddha

Ich liebe Mohnblumen und wenn ich die erste im Jahr sehe, ist das ein riesiges Glücksgefühl. Das Schöne ist, dass sich dieses Gefühl beim Anblick jeder neuen Blume wiederholt.

Mohnblumen sind kleine Kämpfer. Oft steht eine allein inmitten von Getreidehalmen, teilweise wächst auch eine auf unwirtlichem zwischen zwei Steinen. Als wären sie dazu da, die Welt ein wenig schöner zu machen, Farbe ins Einerlei zu bringen – und: Ein wenig Glück in die Welt zu tragen.

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Geniesser-Wochen

 Ich koche gerne und koche immer frisch. Oft gibt es dann etwas, das ich im eigenen Repertoire habe, das sich zusammensetzt aus Dingen, die ich grad so finde hier und die ich Pi mal Daumen kombiniere. Da ich immer etwas dasselbe einkaufe, sind die Geschmacksnuancen immer ähnlich.

Die Feiertage standen vor der Tür und wir dachten: Zeit, neue Wege zu gehen. Wir haben jeden Tag Kochbücher gewälzt, uns für ein Rezept entschieden, gezielt eingekauft und gemeinsam gekocht. Und was soll ich sagen? Es war grossartig.

 Wir assen Kalbskoteletts mit Zitronen-Kräuterkruste, Schweinsfilet im Teig mit Champignonfüllung, Schweinssteak mit Kräuter-Senf-Kruste, Schweinsfilet mit Dörrzwetschgen und Speck im Blätterteigmantel, Gelbes Curry mit Huhn und Ocra. Es war alles in maximal einer Stunde gekocht, es waren ganz neue Geschmackswelten und es war ein wunderbares Erlebnis vom Suchen des Menüs über das Einkaufen bis hin zum Kochen und schliesslich Geniessen.

 Die einzelnen Rezepte werde ich noch nachreichen, denn: Ich kann sie alle empfehlen. Was ich aber auch empfehlen kann: Wagt euch an Rezepte, wagt euch an Neues und geht es gemeinsam an. Bei uns geht das Projekt weiter, Silvestermenü wird eine gefüllte Kalbsbrust sein.

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