52 Weeks Photo Challenge: Week 30 In the Distance

Wieder ist eine Woche vorbei, das nächste Thema im „52 Weeks Photo Challenge“ steht an: In the Distance

Nähe und Distanz – Sind es zwei Gegenspieler, bedingen oder ergänzen sie sich? Wenn man Auf Distanz geht, kann das viele Gründe haben:

  • Man sucht die Distanz zu anderen, um näher bei sich zu sein
  • Man geht auf Distanz, weil man sich selber schützen will – wovor auch immer
  • Man braucht einen Blick von aussen, weil man drinnen nicht mehr weiter kommt

Der letzte Punkt wurde mir beim wandern immer wieder bewusst. Ich startete am Fusse des Berges, überall Menschen, mein Kopf voll. Je höher ich stieg, desto leerer wurde es – an Menschen und an Problemen. Auf dem Gipfel ist man oft allein. Und in sich ist eine wunderbare Mischung aus Ruhe, Stolz und Freude – ein Glücksgefühl. Man schaut hinunter und sieht, was man hinter sich lies. Und ganz oft gewinnt man einen neuen Blick auf die Dinge, wenn man sieht, wie klein die Welt von oben aussieht.

Blick von fern aufs Stockhorn (BE)

Blume

Bilder von der Wanderung aufs Stockhorn (BE)

Manchmal heisst es durchbeissen („durebiisse“ auf Schweizerdeutsch)

Bissedüri

Dann wird man mit einer wunderbaren Aussicht belohnt: Blick vom Wasserngrat (BE)

Ab und an hilft auch ein Tapetenwechsel, um Distanz zu schaffen.

Zug

Meine liebste Destination ist dabei immer München – hier dem Thema entsprechend auch von ferne:

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Hier noch der LINK zu Marisas Blog: The Girl that Dreams Awake

 

Dunkel war’s, der Mond schien helle…

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Dunkel war’s, der Mond schien helle,
schneebedeckt die grüne Flur,
als ein Wagen blitzesschnelle,
langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute,
schweigend ins Gespräch vertieft,
als ein totgeschoss’ner Hase
auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und ein blondgelockter Jüngling
mit kohlrabenschwarzem Haar
saß auf einer grünen Kiste,
die rot angestrichen war.

Neben ihm ’ne alte Schrulle,
zählte kaum erst sechzehn Jahr,
in der Hand ’ne Butterstulle,
die mit Schmalz bestrichen war.

Bern

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Drei Jahre lebte ich in Bern, in diesen drei Jahren spazierte ich mit dem Kinderwagen fast jeden Tag die ganze Altstadt entlang, um Bärengraben, zur Aare runter, zum Bundeshaus hoch und wieder heim. Ich liebe es, Städte zu erlaufen, in Bern habe ich das wohl am intensivsten gemacht – und vermisse es ab und an.

Einen wunderbaren Blick über die Stadt hat man vom Rosengarten aus.

Ascona

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Ascona im Tessin – Farbenpracht und Sonnenstube. Da erschliesst sich auf den ersten Blick der Spruch:

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“
(Goethe)

Fast könnte man denken, man sei am Mittelmeer. Auch die kleinen Gassen lassen mit ihren Farben sofort Ferienstimmung aufkommen, schlechte Laune ist quasi gar nicht möglich.

In kleinen Läden, die zur Gasse hin offen sind, gibt es regionale Spezialitäten zu kaufen, fast fühlt man sich an einen italienischen Markt erinnert.

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Wer lieber mehr Natur mag, der kann einfach die Strassen hinauf in die Höhe steigen und sieht sich inmitten von Palmen und anderem prachtvollem Grün.

Alpaufzug

dsc_0080Letztes Jahr durfte ich im Diemtigtal einem Alpaufzug beiwohnen und diesen auch fotografisch begleiten. Das Wetter war mir hold, Kühe und Menschen zeigten sich in voller Pracht.

Wer nun denkt, die kunstvollen Blumenarrangements stören oder plagen die Kühe, dem muss ich sagen: Es machte nicht den Anschein. Ab und an kam es mir so vor, als ob sie sogar stolz seien und genau wüssten, wie schön sie aussehen.

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Es war ein tolles Erlebnis – und der Käse aus der Käserei Chiley ein Genuss!

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