Meer

Ich las mal, dass die Eskimos über 100 Wörter für Schnee hätten. Forscher fanden heraus, dass die Schotten sogar noch mehr Wörter dafür besässen. Wenn ich mir so das Meer anschaue und immer wieder dessen Blau beschrieben höre, denke ich, wir bräuchten auch mehr Wörter. Das Meer ist nicht einfach nur blau, es leuchtet abhängig vom Licht, von der Tageszeit, der Wetterlage, der eigenen Stimmung in immer wieder neuen Nuancen. Es liefert uns quasi ein Meer von Blau, statt einfach ein blaues Meer zu sein.

Ich liebe es, einfach dazusitzen und aufs Meer zu blicken. Es hat so etwas Beruhigendes für mich. Und es inspiriert mich auch immer wieder aufs Neue.

Aller guten Dinge


Ich arbeite gerne in Serien, weil sie erlauben, in Farbwelten zu tauchen. Durch das Spiel mit Farbe und Form in unterschiedlichen Variationen entstanden hier drei Bilder, die durch die gemeinsamen Farbe zusammen gehalten werden. Jedes für sich trägt eine Botschaft in sich, steht für sich allein, doch zusammen ergeben sie ein Ganzes.

Acryl auf Aluminium, 30 x 30 cm

Faces

„Kunst bildet nicht ab, Kunst macht sichtbar.“ (Paul Klee)

Ich will nicht die Realität kopieren, dafür hätte ich eine Kamera. Die Welt ist bund und wild und wunderbar. Und das möchte ich zeigen. Meine Kunst soll die Schönheiten zeigen. Schweres gibt es genug und damit sind wir immer konfrontiert. Kunst muss das nicht auch noch zementieren.

Ich sehe Bilder immer auch als Kommunikationsmittel. Ich erschaffe ein Bild und fühle was. Das spiegelt sich im Bild wieder. Der Betrachter stösst auf das Bild und sieht was drin. Und irgendwo treffen wir uns da. In dem Bild

Ich möchte Freude bereiten, selber Freude erleben beim Schaffen. Aus dem Grund male ich. Malen ist für mich leben.