Erde

Ich mag das Arbeiten in Serien. Hier sehr abstrakt, aber auch bei Stillleben arbeite ich gerne in Reihen, so dass ich ein Thema, eine Farbpalette oder auch einen Stil mehr als einmal anwende. Erstens lernt man beim Arbeiten in grösseren Projekten immer wieder dazu, zweitens gefällt mir meist eine Art der Darstellung so gut, dass ich sie nicht nur einmal umsetzen möchte. Da ich oft auch eher kleinformatig male, ergibt sich so auch die Möglichkeit, Bilder gemeinsam zu hängen, so dass das Bild nicht nur für sich eine Wirkung hat, sondern auch im Miteinander.

Meer

Ich las mal, dass die Eskimos über 100 Wörter für Schnee hätten. Forscher fanden heraus, dass die Schotten sogar noch mehr Wörter dafür besässen. Wenn ich mir so das Meer anschaue und immer wieder dessen Blau beschrieben höre, denke ich, wir bräuchten auch mehr Wörter. Das Meer ist nicht einfach nur blau, es leuchtet abhängig vom Licht, von der Tageszeit, der Wetterlage, der eigenen Stimmung in immer wieder neuen Nuancen. Es liefert uns quasi ein Meer von Blau, statt einfach ein blaues Meer zu sein.

Ich liebe es, einfach dazusitzen und aufs Meer zu blicken. Es hat so etwas Beruhigendes für mich. Und es inspiriert mich auch immer wieder aufs Neue.

Aller guten Dinge


Ich arbeite gerne in Serien, weil sie erlauben, in Farbwelten zu tauchen. Durch das Spiel mit Farbe und Form in unterschiedlichen Variationen entstanden hier drei Bilder, die durch die gemeinsamen Farbe zusammen gehalten werden. Jedes für sich trägt eine Botschaft in sich, steht für sich allein, doch zusammen ergeben sie ein Ganzes.

Acryl auf Aluminium, 30 x 30 cm