Blumengruss

Wenn ich etwas nennen müsste, das mich immer wieder angezogen hat, dann sind es Blumen. Nicht nur freue ich mich immer, wenn ich eine draussen sehe, ich habe sie auch immer wieder fotografiert, gezeichnet, gemalt. Natürlich gab es immer auch wieder andere Sujets, aber Blumen kamen immer wieder zurück.

Ich habe beschlossen, mich nun eine Weile intensiver mit Blumen zu beschäftigen – dies in den verschiedensten Medien und Stilen. Bislang kam ich immer wieder von Blumen weg, da ich dachte, sie seien eher zu brav, als Sujet veraltet, zu wenig bedeutsam, um als Kunst zu gelten. Doch selbst wenn das alles so wäre, bliebe unterm Strich doch das eine stehen: Sie sind das, was mich anzieht, sind das, was mir Freude bereitet, sind das, welchem ich mich nun widmen möchte.

Ich möchte dabei Dinge ausprobieren, Mut haben und nicht einfach in der Komfortzone bleiben. Es ist einfach, das, was man schon kann, immer wieder zu tun. Damit gewinnt man auch oft die meiste Anerkennung – und wer würde sich nicht über solche freuen? Wie oft messen wir uns an Likes in den Sozialen Medien? Wie oft hadern wir, wenn sie ausbleiben? Doch wenn wir uns daran ausrichten, wird das, was wir tun, nicht authentisch sein und wir werden zu Sklaven des Geschmacks anderer.

Gestern hörte ich einen Vortrag von Brene Brown zum Thema „Verletzlichkeit“. Neben vielen grossartigen Aussagen sprach mich auch die sehr an: Es gibt keine Kreativität ohne Mut und es gibt keinen Mut ohne Verletzlichkeit. Wenn ich mich in neue Bereiche vorwage, riskiere, dass etwas auch mal misslingt, mache ich mich verletzlich. Und das braucht Mut. Stimmen werden da sein, Mist finden, was ich tue. Das tut weh. Wichtig, so Brene Brown, sei nur, zu unterscheiden, welche Stimmen man ernst und zu Herzen nehmen muss (ehrliche Kritik ist so wertvoll), welche man fallen lassen sollte (Menschen, die einem nichts Gutes wollen, sind meist eher an destruktiver Kritik interessiert und an Verletzungen).

Und so gehe ich den Weg mutig und lasse euch dran teilhaben.

4 Kommentare

    • Lieben Dank für deinen Kommentar. Ja, ab und an ist vielleicht auch eine Beschränkung gut. Oder aber, man findet was und geht dem nach. Ich freu mich drauf und ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut.

      Liebe Grüsse
      Sandra

      Gefällt 1 Person

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