Liebfrauenkirche

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Bei dieser Kirche unterrichte ich jeden Dienstag Yoga für Senioren. Ich habe mich nach einer langen Zeit aus der Yogawelt zurückgezogen, weil mir die Welt nicht mehr entsprach – zumindest nicht so, wie sie sich hier im Westen zeigte. Diese eine Stunde behielt ich bei und sie ist wohl mehr Yoga als alles, was ich je in der ganzen westlichen Yogawelt erfahren habe. Vor allem ist sie menschlichlicher als vieles, was ich auf dieser Welt sehe und erlebe. Ein Miteinander, ein Füreinander, Fröhlichkeit, Dankbarkeit, Echtheit. Und daneben immer diese Kirche. Sie ist wunderschön. Für mich ein wunderbarer Fixpunkt in meiner Woche.

Und: Ich mag die Perspektive von unten. Wenn man hochschaut und die Dimensionen erfasst. Wenn man sieht, wie sie aufsteigt. Wie monumental sie ist. Man selber ist klein dagegen. Und eigentlich ist man generell sehr klein im grossen Ganzen. Und würde man um die eigene Kleinheit wissen, nähme man sich ab und an nicht so ernst. Täte das keiner mehr, wäre die Welt eine friedlichere.

Langer Rede kurzer Sinn: Eigentlich wollte ich nur das Bild zeigen.

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. simonsegur sagt:

    Zurecht: ein wirklich schönes Bild. Am besten gefallen mir die kreisenden Wolken, die um den Kirchturm eine Art Heiligenschein zeichnen 🙂 Liebe Grüße!

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  2. Jürg Wyss sagt:

    Wäre schade um die schönen Worte gewesen, nur das Foto zu zeigen 😊

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    1. Sandra Matteotti sagt:

      Danke dir!

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