Markus Wäger: Affinity Photo

Schritt für Schritt zum perfekten Bild

Bildbearbeitung für Anfänger und Profis

AffinityWenn man, vor allem in Profikreisen, von Bildbearbeitung spricht, denkt man automatisch an Adobes Photoshop. Kaum ein Programm konnte bislang mit dem mächtigen Riesen mithalten, was die Möglichkeiten betrifft. Adobe hat vor kurzem sein System geändert und arbeitet nun mit Cloudlösungen – sprich: Man muss das Programm monatlich mieten, es gibt keine Kaufversion mehr. Damit hat der Anbieter einige Nutzer verärgert. Nun gibt es aber eine gute (und erst noch zahlbare) Alternative: Affinity Photo.

Das Programm kann in praktisch allen Bereichen gut mit Photoshop mithalten. Wer sich mit Photoshop auskannte, wird auch in der Handhabung von Affinity kaum Probleme haben. Um alle Funktionen des leistungsstarken Programms kennenzulernen, gibt es zudem vom Rheinwerkverlag ein Buch zum Programm. Der Autor, Markus Wäger, verspricht, dass er einen Schritt für Schritt zum perfekten Foto führt. Dies macht er in 11 Kapiteln:

  1. Arbeitsbereiche und Grundlagen
  2. Auflösung und Dateiformat
  3. Helligkeits- und Kontrastanpassungen
  4. Farbkorrekturen
  5. Färben und Kolorieren
  6. Schwarzweiss und kreative Looks
  7. Bildbearbeitung für Fotografen
  8. Retusche
  9. Beauty-Retusche
  10. Freisteller und Montagen
  11. Text, Effekt und Automatisierung

Gut verständlich und in nachvollziehbaren Workshops zeigt Markus Wäger anhand von Beispielfotos, den Weg auf, den man bei der Bearbeitung gehen muss, um das gewünschte Resultat zu erhalten. Im Netz findet man zudem die Materialien zum Buch, um mit den gleichen Fotos selber mitmachen zu können.

Das Buch überzeugt zudem durch eine hochwertige Aufmachung, ein schönes und sinnvolles Layout sowie hohe Farbqualität bei den Bildern.

Fazit:
Ein informatives, gut aufgebautes, nachvollziehbares Buch, das für einen guten Einstieg in ein leistungsstarkes Programm in der Bildbearbeitung sorgt. Sehr empfehlenswert.

Der Autor
Markus Wäger ist freier Grafikdesigner in Dornbirn (Vorarlberg, A). Seit 2005 unterrichtet er Photoshop, InDesign, Illustrator, Grafikdesign, Werbung und Fotografie.

Neben seiner Tätigkeit als Referent und Autor betreibt er ein Blog, veröffentlich regelmäßig Screencasts und ist in sozialen Netzwerken aktiv.

Angaben zum Buch:
Gebundene Ausgabe: 329 Seiten
Verlag: Rheinwerk Verlag (27. Februar 2017)
ISBN-Nr: 978-3836245906
Preis: EUR 39.90 / CHF 53
Zu kaufen in Ihrer Buchhandlung vor Ort oder online u.a. bei AMAZON.DE und BOOKS.CH

Link zum Verlag: Rheinwerk Verlag

 

 

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7 Kommentare zu „Markus Wäger: Affinity Photo

Gib deinen ab

    1. Lightroom ist toll, vor allem auch für die Verwaltung von grossen Mengen von Fotos. Wenn man aber mit Ebenen arbeiten will oder wirklich tief in die Verarbeitung gehen, kam man bislang wohl kaum an Photoshop vorbei. Ein riesiges Programm, was man schon am Buch dazu (vom gleichen Verlag) sieht, es wiegt eine gefühlte Tonne 😂

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      1. Ah, okay, damit lassen sich dann Bilder individuell zusammenstellen. Zum Glück ist das nicht meine Richtung von Fotografie, sonst würde ich bei meiner Menge an Bildern nie mehr fertig werden mit der Bearbeitung 😀

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  1. Hallo Hallo 🙂 Das Buch steht auch „gelesen“ in meinem Schrank. Ich bin vor etwa einem Jahren von Lightroom umgestiegen auf Affinity Photo. Das wichtigste vorweg, den Umstieg habe ich bis heute nicht bereut.

    Am schwierigsten empfand ich die anfängliche Blockade im Kopf, die Verwaltung der Bilder zu verlieren. Aber wenn ich dann ehrlich bin … Ich bin Hobbyfotograf .. Ich arbeite Projektorientiert, soll heissen ich habe ein Projekt an dem ich arbeite oder eine Reise die ich fotografisch begleite. Braucht ein Hobbyfotograf wirklich die DAM Funktion von Lightroom? Ich für meinen Teil nicht, mittlerweile vermisse ich sie nicht mehr und die durch Affinity Photo hinzugewonnen Funktionen gegenüber Lightroom überwiegen.

    Gruss & immer gutes Licht Oliver K. – fotOKo

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    1. Ich habe Affinity nur ausprobiert, werde nun aber, da mein Abo von Lightroom ausläuft, wohl wechseln, denn ich habe Lightroom trotzdem es ein gutes Programm ist zu wenig genutzt. Dafür ist es zu teuer (und der Datenbank habe ich nicht vertraut irgendwie und drum alles doppelt und dreifach abgespeichert (und ein entsprechendes Chaos produziert 😉 )

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      1. 🙂 Das mit dem Chaos produzieren geht schnell, nicht nur in Lightroom. Auch bei Affinity ist ein gut strukturierter Workflow der beste Weg zu einem guten Ergebnis. Ich bin gespannt wie es für dich wird, ich denke aber es wird dir gefallen. Würde mich freuen wenn ich was sehen darf. Und noch mehr was über deine Umstellung auf Affinity Photo zu erfahren. Viel Spass und viel Erfolg 🙂

        Gruss & immer gutes Licht Oliver K. – fotOKo

        PS. Ich habe auch noch einen ganzen Schwung zu bearbeiten vor mir. Alle Bilder von meiner Letzten Reise nach Kappadokien. Puhhhhh was ein Berg .. Aber auch der Längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt 😉

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